Pflegehilfsmittel gratis bestellen? – Wir klären auf!

Nicht zwangsläufig müssen Menschen, welche über einen bestimmten Pflegegrad verfügen in ein Krankenhaus oder in ein Pflegeheim, um dort von dem Personal vor Ort gepflegt zu werden. Es besteht durchaus auch die Möglichkeit, die pflegebedürftigen Menschen in ihren eigenen vier Wänden zu pflegen oder bei Verwandten unterzubringen.

In diesem Fall übernehmen es die Verwandten, sich um die grundlegende Pflege der Bedürftigen zu kümmern, wofür sie allerdings auf einige bestimmte Utensilien zurückgreifen müssen, um die Pflege gut und umfangreich durchführen zu können.

Pflegemittel werden täglich benötigt, was dazu führt, dass sie einen recht hohen Kostenfaktor darstellen und die Betroffenen und ihre Angehörigen finanziell recht stark belasten können. Aus diesem Grund haben die Pflegebedürftigen und die Menschen, welche sich um ihre Pflege kümmern einen Anspruch auf kostenlose Pflegemittel.

Alles, was sie rund um das Thema der Pflegemittel wissen müssen und auf welche Art und Weise Sie diese beantragen können, wollen wir Ihnen in diesem übersichtlichen und detaillierten Artikel zeigen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wenn Sie einen anerkannten Pflegegrad haben, zu Hause oder bei der Familie leben und von Freunden, Verwandten oder der Familie gepflegt werden, haben Sie einen Anspruch darauf, sich die Kosten für die Pflegehilfsmittel von der Pflegekasse erstatten zu lassen.
  • Der Kauf der Pflegehilfsmittel über das Internet ist deutlich einfacher, angenehmer und unkomplizierter als der Kauf der Utensilien in der Apotheke vor Ort.
  • Pflegekassen haben Vertragspartner, an welche Sie sich direkt wenden können, um sich die Pflegehilfsmittel zu kaufen. Es steht Ihnen auch frei, die Produkte an anderer Stelle zu erwerben, wobei Sie in diesem Fall selbst für die entstehenden Mehrkosten aufkommen müssen.

Was sind Pflegehilfsmittel?

Zunächst einmal stellt sich die wichtige und interessante Frage, worum es sich bei den Pflegemitteln überhaupt handelt. Was müssen Sie sich unter Pflegemitteln vorstellen und welche Utensilien fallen unter diese Bezeichnung?

Da es sich bei Pflegemitteln um Utensilien handelt, welche Sie bei der Kranken- und Pflegekasse beantragen können, ist auch gesetzlich vorgeschrieben und festgelegt, wie die Pflegemittel definiert sind und welche Produkte und Utensilien unter diese Kategorie fallen.

Welche Utensilien Sie sich von der Pflege- und Krankenkasse bezahlen lassen können, ist in dem sogenannten Hilfsmittelkatalog festgehalten, sodass Sie, wenn Sie sich unsicher sein sollte, ob ein bestimmtes Utensil förderungsfähig ist, ohne Probleme in diesem Verzeichnis nachlesen können.

Dass Sie einen Anspruch auf die Förderung der Pflegemittel haben, ist gesetzlich mit dem Artikel 40 SGB X! bestimmt und wird auch so in diesem festgehalten.

Ein Pflegemittel ist nicht gleich ein Pflegemittel. Man kann zwischen vielen unterschiedlichen Utensilien unterscheiden, welche sich wiederum auf zwei Kategorien aufteilen. Bei diesen beiden Kategorien handelt es sich zum einen um die technischen Pflegemittel und die zum Verbrauch bestimmten Pflegemittel.

Natürlich lassen sich die Utensilien dieser beiden Kategorien basierend auf bestimmten Eigenschaften voneinander unterscheiden, doch eine Gemeinsamkeit, welche sie aufweisen ist die Tatsache, dass sie allesamt dazu beitragen, die häusliche Pflege zu erleichtern und sicherstellen, dass pflegebedürftige Personen angemessen gepflegt werden.

Wenn Sie sich im Gesetz bezüglich der jeweiligen Pflegemittel informieren wollen, können Sie zwischen verschiedenen Produktgruppen unterscheiden, in welchen die technischen Pflegemittel und auch die zum Verbrauch bestimmten Pflegemittel aufgelistet sind. Sehen wir uns einmal etwas genauer an, welche Gruppe auf welche Art des Pflegemittels zutrifft.

Die Produktgruppe Das Pflegemittel Beispiele für Utensilien
50 Pflegemittel zur Erleichterung der Pflege Technische Pflegemittel, welche dazu beitragen, dass die Pflege erleichtert wird. Dazu gehören beispielsweise Pflegebetten mit Zubehör.
51 Pflegemittel zur Körperpflege/Hygiene Es handelt sich dabei unter anderem um wiederverwendbare Produkte, welche genutzt werden, um die tägliche Pflege und Hygiene garantieren zu können. Unter anderem fallen unter diese Produktgruppe Waschsysteme, Duschwagen, Urinflaschen oder auch saugende, waschbare und somit immer wieder verwendbare Bettschutzunterlagen.
52 Pflegehilfsmittel für die selbstständige Lebensführung und die Mobilität Unter diese Kategorie fallen alle technischen Hilfsmittel, welche Bedürftigen dabei helfen, ein gewisses Maß an Selbstständigkeit und Mobilität beizubehalten. So ist beispielsweise ein Notrufsystem ein Produkt, welches in dieser Produktgruppe zu suchen wäre.
53 Pflegemittel für die Linderung der Beschwerden Bei Beschwerden ist es wichtig, gegen diese vorzugehen, sodass auch in diesem Zusammenhang Pflegemittel zur Verfügung gestellt werden. Es handelt sich dabei auch wieder um technische Pflegehilfsmittel, wie zum Beispiel Lagerungsrollen.
54 Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel Die letzte wichtige und interessante Produktgruppe, welche Sie kennen sollte, ist die Produktgruppe 54. In dieser finden Sie alle Hygieneprodukte, welche für die einmalige Nutzung konzipiert sind. So handelt es sich dabei unter anderem um Bettschutzeinlagen, Desinfektionsmittel, Einweghandschuhe oder auch ein Mundschutz, sowie Schutzschürzen.

Wie Sie sehen können gibt es bezüglich der Pflegemittel sehr viele unterschiedliche Produktgruppen, in welche sich die Utensilien aufteilen können. Nun ist auch schon bereits öfter der Begriff der technischen Pflegehilfsmittel und der zum Verbrauch ausgelegten Pflegehilfsmittel gefallen. Was Sie sich jedoch ganz genau unter diesen Artikeln und Produkten vorstellen müssen, wollen wir uns in den nächsten beiden Abschnitten etwas genauer und detaillierter ansehen.

Technische Pflegehilfsmittel

Wie Sie vielleicht bereits schon der übersichtlichen Tabelle entnehmen konnten, finden sich die technischen Pflegemittel in den Produktgruppen 50 bis 53 wieder und teilen sich wiederum in unterschiedliche Kategorien auf.

Bevor wir uns etwas genauer und detaillierter ansehen, worum es sich bei den technischen Pflegehilfsmitteln genau handelt und, was Sie sich unter diesen vorstellen müssen, wollen wir kurz einmal definieren, was Sie sich unter der Bezeichnung der technischen Pflegehilfsmittel genau vorstellen können.

Kurz und knapp gesagt handelt es sich bei den technischen Pflegehilfsmitteln um nichts weiteres als um Produkte, welche Sie nutzen, um die Pflege zu erleichtern und den Bedürftigen eine selbstständige Lebensführung zu ermöglichen. Zudem finden sich in dieser Kategorie auch Mittel wieder, welche Beschwerden lindern oder die Körperpflege erleichtern.

Technische Pflegemittel sind Mittel, welche:

  • die Pflege erleichtern.
  • eine selbstständige Lebensführung ermöglichen.
  • Beschwerden lindern.
  • die tägliche Hygiene und Körperpflege erleichtern.

Da sich die Produkte aus der Kategorie der technischen Pflegemittel in mehrere Kategorien aufteilen, ist es interessant zu wissen, was Sie sich jeweils unter den einzelnen Kategorien vorstellen können.

Die Pflegehilfsmittel zur Erleichterung der Pflege

Die erste Kategorie aus dem Bereich der technischen Pflegehilfsmittel ist die Kategorie der Pflegehilfsmittel zur Erleichterung der Pflege (nicht der Körperpflege) Unter dieser Definition sind all die Produkte und Mittel zu verstehen, welche zum Einsatz kommen, um die Pflege zu erleichtern und, welche aus diesem Grund auch oft von der Pflegekasse an die Bedürftigen ausgeliehen werden.

Der Grund dafür ist, dass diese Utensilien oft eine sehr lange Lebensdauer aufweisen und somit, sobald eine pflegebedürftige Person diese nicht mehr braucht, von anderen Menschen genutzt werden können.

Unter die Kategorie fallen somit unter anderem Produkte und Utensilien, wie:

  • Pflegebetten
  • Pflegebettenzubehör
  • Pflegebettzurichtungen
  • spezielle Pflegebett-Tische
  • Pflegeliegestühle

Die Pflegemittel zur Körperpflege und für die tägliche Hygiene

Eine weitere Kategorie, welche sich unter den technischen Pflegehilfsmitteln wiederfindet, ist die Kategorie der Pflegemittel, welche für die Körperpflege und die tägliche Hygiene genutzt werden.

Es handelt sich dabei um alle wiederverwendbaren Pflegehilfsmittel, welche den Sinn und Zweck haben, die Körperpflege der Bedürftigen zu erleichtern. Der Unterschied zu der ersten Kategorie besteht dabei darin, dass diese Produkte nicht für die „Lagerung“ der Bedürftigen genutzt werden, sondern direkt zu der Pflege beitragen. Die Produkte aus der ersten Kategorie sorgen dafür, dass es die pflegebedürftigen Personen gemütlich und angenehm während der Pflege haben, während die Utensilien der zweiten Kategorie direkt für die Pflege zum Einsatz kommen.

Da es sich auch in diesem Fall wieder um Utensilien handelt, welche immer und immer wieder verwendet werden können, stellt die Krankenkasse auch diese bevorzugt als Leihgabe zur Verfügung.

Unter anderem fallen die folgenden Produkte unter diese Kategorie:

  • Waschsysteme
  • Duschwagen
  • andere wiederverwendbare Produkte, welche für die Pflege im Bett zum Einsatz kommen. Darunter fallen unter anderem Bettpfannen, Urinflaschen, Urinschiffchen oder auch waschbare Bettschutzeinlagen.

Die Pflegemittel zur selbstständigen Lebensführung und für die Mobilität

Eine weitere Kategorie aus dem Bereich der technischen Pflegemittel sind die Pflegemittel, welche Ihnen dabei helfen, Ihr Leben weiterhin so selbstständig wie möglich zu führen und sich so gut wie möglich selbstständig bewegen zu können.

Unter anderem fallen unter diese Kategorie Produkte, wie Notrufsysteme, mit welchen Sie immer Hilfe rufen können, wenn Sie in Situationen kommen, aus welchen Sie alleine nicht mehr rauskommen und somit auf Hilfe angewiesen sind.

Pflegehilfsmittel zur Linderung von Beschwerden

Die letzte Kategorie, welche in dem Bereich der technischen Pflegehilfsmittel wichtig ist, ist die Kategorie all der Pflegehilfsmittel, welche zum Einsatz kommen, um Ihre Beschwerden lindern zu können.

Unter anderem fallen die folgenden Produkte unter diese Kategorie:

  • Lagerungsrollen
  • Lagerungshalbrollen

Diese Produkte dienen mit ihrer Beschaffenheit und Funktionsweise dazu, Bedürftige zu stabilisieren, sodass diese in der Position bleiben können, in welcher die Schmerzen erträglich sind – so kommen diese Utensilien aus dieser Kategorie vor allem im Bett zum Einsatz und werden von Menschen beantragt, welche zum großen Teil bettlägerig sind.

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch

Die zweite große Kategorie, welche Ihnen zur Verfügung steht und, aus welcher Sie sich ebenfalls Produkte für die Pflege aussuchen und fördern lassen können, sind die Pflegehilfsmittel, welche für den Verbrauch ausgelegt sind.

Kurz und knapp gesagt fallen all die Artikel und Utensilien unter diese Kategorie, welche Sie aufgrund ihrer Funktionsweise und Beschaffenheit nur einmal verwenden können und im Anschluss daran entsorgen müssen.

Wenn Sie sich genauer für Pflegehilfsmittel dieser Kategorie interessieren, können Sie sich folgende Utensilien darunter vorstellen:

Bettschutzeinlagen

Zwar gibt es durchaus Bettschutzeinlagen, welche Sie immer wieder waschen und somit wiederverwenden können, doch es gibt auf dem Markt der Pflegehilfsmittel unter anderem auch Bettschutzeinlagen, welche Sie nur einmal verwenden können und im Anschluss daran entsorgen müssen.

Diese Bettschutzeinlagen haben die Funktionsweise Flüssigkeiten zuverlässig aufzunehmen und somit die Matratze zu schützen.

Schutzbekleidung bzw. Schutzschürzen

Ein weiteres Produkt, welches unter die Kategorie der zum Verbrauch ausgelegten Pflegehilfsmittel fällt, ist die Schutzbekleidung. Wenn Sie eine Person pflegen und reinigen kann es durchaus sein, dass Sie in den Kontakt mit Wunden oder auch mit Körperflüssigkeiten kommen, vor welchen Sie sich schützen sollten.

Das erfolgt am besten mit Einwegschürzen, welche die Pflegepersonen zuverlässig schützen, nach dem Gebrauch jedoch wieder entsorgt werden müssen.

Charakteristisch für diese Utensilien ist, dass sie aus Kunststoff bestehen, damit wasserfest und feuchtigkeitsabweisend sind

Einmalhandschuhe

Auch Einweghandschuhe fallen unter die Kategorie der zum Verbrauch ausgelegten Pflegehilfsmittel, da sie verwendet werden und im Anschluss daran wieder entsorgt werden müssen.

Die Einmalhandschuhe sind aus diesem Grund ein wichtiges und hilfreiches Utensil, da sie Ihnen als Pflegende/r Schutz vor Keimen und Verunreinigungen bieten.

Sie können sich somit nicht nur effektiv vor den Bakterien schützen, sondern auch verhindern, dass Sie sich mit möglicherweise ansteckenden Krankheiten infizieren.

Die Einmalhandschuhe können Sie in verschiedenen Materialien auf dem Markt erhalten, sodass die Auswahl unter anderem aus:

  • Nitril
  • Vinyl
  • Latex

besteht. So können Sie ganz individuell wählen, welches Material Sie am besten vertragen und somit am angenehmsten auf der Haut tragen können.

Desinfektionsmittel für Hände

Wie Sie sicher wissen, ist das Desinfektionsmittel vor allem in dem Rahmen der Pflege ein wichtiges Utensil, welches auf keinen Fall fehlen darf und immer zum Einsatz kommt, bevor Sie in den Kontakt mit der pflegebedürftigen Person kommen.

Sie stellen sicher, dass Sie all die Bakterien, mit welchen die pflegebedürftige Person durch Sie in Kontakt kommen könnte, abgetötet werden. So mindert sich das Risiko der Infektionskrankheiten erheblich und Sie schützen nicht nur den oder die Pflegebedürftige/n, sondern auch sich selbst.

Desinfektionsmittel für Flächen

Desinfektionsmittel ist nicht nur für die Hände ein wichtiges Utensil, sondern spielt auch in dem Zusammenhang mit Flächen eine wichtige und große Rolle in der Pflege eines pflegebedürftigen Menschen.

So wird dieses hilfreiche Utensil immer dann angewendet, wenn es darum geht, Flächen zu säubern, welche mit Bakterien versehen sein könnten. Unter anderem werden diese aus diesem Grund im Sanitärbereich angewandt, aber auch dann eingesetzt, wenn es darum geht, Speisen zuzubereiten. M

Mundschutz/Masken

Ein letztes und wichtiges Utensil aus dem Bereich der zur Verwendung ausgelegten Pflegemittel ist der Mundschutz. Der Mundschutz trägt dazu bei, sowohl die Person, welche gepflegt wird als auch die Person, welche pflegt zu schützen.

Bakterien und Viren haben somit keine Chance sich zu verbreiten, da sie von dem Mundschutz abgehalten werden. Sie können eine pflegebedürftige Person nicht anstecken und eine pflegebedürftige Person kann mögliche Viren und Bakterien nicht an Sie abgeben.

Wie Sie sehen können geht es bei den Pflegemitteln für den Verbrauch im Großen und Ganzen darum, die pflegebedürftige Person und auch den oder die Pfleger/in vor Bakterien, Viren und somit Ansteckungen zu schützen.

Pflegehilfsmittel vs. Hilfsmittel – wo ist der Unterschied?

Vielleicht haben Sie sich bereits mit dem Thema der Pflegehilfsmittel beschäftigt und in diesem Zusammenhang festgestellt, dass es nicht nur die Pflegehilfsmittel, sondern auch die Hilfsmittel gibt. Auf den ersten Blick scheint es keinen Unterschied zwischen diesen beiden Bezeichnungen zu geben und Sie werden sich fragen, ob es nicht egal ist, ob Sie die Utensilien für die Pflege als Pflegehilfsmittel oder als Hilfsmittel bezeichnen.

Was auf den ersten Blick offensichtlich zu sein scheint, wird durch die jeweiligen Definitionen präzisiert. Denn bei den Pflegehilfsmitteln und den Hilfsmitteln handelt es sich nicht um ein und dasselbe. Es besteht nicht nur ein Unterschied bezüglich der Definition, sondern auch bezüglich der Kostenträger, an welche Sie sich wenden können, um die Förderung zu beantragen und die Kosten nicht vollkommen alleine tragen zu müssen.

Hilfsmittel Pflegehilfsmittel
Bei den Hilfsmitteln handelt es sich um Produkte, welche allesamt dazu dienen, eine Behinderung auszugleichen, ihre vorzubeugen oder den Erfolg der Behandlung zu unterstützen.

Unter anderem fallen unter diese Kategorie Dinge, wie zum Beispiel:

  • Brillen
  • Hörgeräte
  • Prothesen
  • Kompressionsstrümpfe
  • Rollstühle
  • Ärztlich verordnete Inkontinenzeinlagen

Für die Förderung dieser Utensilien können Sie sich an die Krankenkasse wenden.

Bei den Pflegehilfsmitteln handelt es sich um Utensilien, welche die häusliche Pflege erleichtern und ermöglichen.

Unter ihnen sind all die Utensilien zu verstehen, welche wir Ihnen bereits in dem Rahmen der beiden Kategorien der technischen Pflegehilfsmittel und der Pflegehilfsmittel für den Verbrauch vorgestellt haben.

Für die Förderung all der Pflegehilfsmittel müssen Sie sich an die Pflegekasse wenden.

 

 

Wer hat Anspruch auf Pflegehilfsmittel?

Wie schon gesagt, übernimmt es die Pflegekasse unter gewissen Umständen, die Kosten für die Utensilien und Pflegehilfsmittel zu tragen. Allerdings stellt sich in diesem Zusammenhang auch immer die wichtige Frage, ob und wann Sie einen Anspruch auf die Pflegehilfsmittel haben.

Damit Sie die Pflegehilfsmittel bei der Pflegekasse beantragen und die Kosten für den Kauf der unterschiedlichen Utensilien erstattet bekommen, müssen Sie zwar keine ärztliche Bescheinigung vorlegen, allerdings andere Voraussetzungen und Anforderungen erfüllen.

Wenn Sie den Antrag auf die Übernahme der Kosten bei der Pflegekasse stellen wollen, müssen Sie:

  • Einen anerkannten Pflegegrad haben.
  • Zu Hause, bei der Familie, in einer WG oder auch in einer Einrichtung für betreutes Wohnen leben.
  • Von Angehörigen, Freunden oder Bekannten gepflegt werden.

Sofern Sie diese Anforderungen erfüllen, können Sie sich die Kosten von der Pflegekasse erstatten lassen und somit viel Geld für die teuren technischen Pflegehilfsmittel und die Pflegehilfsmittel für den Verbrauch sparen.

Pflegehilfsmittel Box – Hersteller

Curabox

Bei der Curabox handelt es sich um einen Hersteller, welcher Ihnen die von Ihnen gewählte Box pünktlich jeden Monat direkt vor die Tür liefert. Neben diesem praktischen Service kommen Sie zudem in den Genuss, sich nicht mehr mit der Bürokratie auseinandersetzen zu müssen. Denn der Hersteller übernimmt es auch, die Beantragung der Förderungen und die monatliche Abrechnung bei der Pflegekasse für Sie durchzuführen.

Sanubi Pflegebox

Auch bei Sanubi können Sie sich individuell für die Produkte entscheiden, welche Sie für die Pflege zu Hause brauchen und können sich im Anschluss daran darauf verlassen, die Produkte direkt bis vor die Tür geliefert zu bekommen. Dabei können Sie ganz individuell entscheiden, zu welcher Zeit die Lieferung erfolgen kann und erhalten auch eine Auswahl zahlreicher hochwertiger und unterschiedlicher Alternativen für Allergiker.

Auch Sanubi übernimmt es in diesem Fall die bürokratischen Angelegenheiten für Sie zu übernehmen.

Pflegebox.de

Bei diesem Anbieter dürfen Sie sich darauf freuen die Utensilien, welche Sie für die Pflege brauchen, vollkommen zuzahlungsfrei zu erhalten und sich diese direkt bis vor die Haustür liefern zu lassen.

Bis zu einem Wert von 60 Euro können Sie sich somit jeden Monat eine Box zu sich nach Hause schicken lassen, welche über all die hochwertigen Produkte verfügt, welche Sie sich zuvor aus dem großen und breiten Sortiment zusammengestellt haben.

Auch ohne Rezept kommen Sie bei diesem Anbieter in den Genuss einer hochwertigen Beratung und können von der Tatsache profitieren, dass sich der Anbieter um die Anträge für die Übernahme der Kosten und die monatliche Abrechnung der Box bei der Pflegekasse kümmert.

Sowohl telefonisch als auch per Mail oder persönlich können Sie bei pflegebox.de in den Genuss eines hochwertigen Beratungsgespräches kommen.

Sie binden sich mit der Inanspruchnahme der Leistungen des Anbieters an keinen Vertrag und können die Zusammenstellung Ihrer persönlichen Box zu jeder Zeit nach Bedarf ändern und an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Curendo

Kommen Sie bei diesem Anbieter, welcher neben den Boxen auch viele weitere spannende Leistungen, wie zum Beispiel Kurse anbietet, in den Genuss einer kostenlosen monatlichen Lieferung Ihrer persönlich zusammengestellten Box.

Sie können die Leistungen dieses Anbieters zu jeder Zeit wieder kündigen, profitieren mit der Inanspruchnahme der Leistungen jedoch davon, den Bestellvorgang in weniger als 5 Minuten abzuschließen und in den Genuss eines persönlichen Kundenservices zu kommen.

Stellen Sie sich Ihre Box somit vollkommen individuell zusammen und lassen Sie die bürokratischen Angelegenheiten mit der Pflegekasse von dem Anbieter erledigen.

Hygibox

Mit der Inanspruchnahme der Leistungen dieses Anbieters kommen Sie in den Genuss bis zu 480 Euro pro Jahr für die Pflegehilfsmittel zu sparen, da Sie die Box, welche Sie sich individuell zusammenstellen können, vollkommen ohne jegliche Zuzahlungen erhalten.

Freuen Sie sich auf hochwertige Markenprodukte und lassen sich Ihre Box ganz einfach und unkompliziert direkt bis vor Ihre Haustür liefern.

Auch um die Abrechnung und die Stellung des Antrags müssen Sie sich nicht kümmern, da dies der Anbieter für Sie übernimmt, sodass Sie sich um nichts weiter als die Zusammenstellung Ihrer Box kümmern müssen. Sie können die Box zu jeder Zeit an Ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen und somit immer wieder ändern.

Hysana

Bei Hysana können Sie aus vielen unterschiedlichen Boxen wählen, welche sich aus vielen verschiedenen Produkten zusammensetzen. Die Bestellung erfolgt dabei nach Bedarf über das Internet oder auch per Telefon, wo Sie mit einem der kompetenten Mitarbeiter des Unternehmens sprechen.

Lassen Sie sich auch hier in dem Bezug auf die Bürokratie von dem Anbieter unterstützen und freuen sich jeden Monat auf eine pünktliche Lieferung Ihrer Box direkt bis vor Ihre Haustür.

Vitalset

Wenn Sie sich eine Pflegehilfsmittelbox direkt bis nach Hause liefern lassen wollen, ohne sich mit der Bürokratie oder anderen Dingen auseinandersetzen und beschäftigen zu müssen, können Sie sich auf die hochwertigen Leistungen dieses Anbieters verlassen. Ohne über ein Rezept verfügen zu müssen können Sie sich Ihre Box bei dem Anbieter zusammenstellen und sich dann direkt nach Hause liefern lassen.

Sie binden sich damit an keinen Vertrag, können die Bürokratie von dem Anbieter erledigen lassen und müssen sich somit um nichts weiteres kümmern, als sich aus der Auswahl der hochwertigen Produkte für Ihre Produkte zu entscheiden.

Sanibox

Bei Sanibox können Sie aus insgesamt sechs verschiedenen Boxen wählen, welche Ihnen der Anbieter nach der Unterzeichnung des Vertrags direkt zu Ihnen nach Hause liefert.

Wenn die Formulare bei dem Anbieter eingegangen sind, übernimmt er es, sich um die bürokratischen Angelegenheiten mit der Pflegekasse zu kümmern.

Ohne jegliche Zuzahlungen zu leisten oder sich mit weiteren Dingen beschäftigen zu müssen, können Sie sich im Anschluss daran darauf freuen, die Box monatlich direkt bis vor Ihre Haustür geliefer zu bekommen.

Kostenübernahme

Wie schon gesagt, können Sie sich ganz einfach an die Pflegekasse wenden, um dort einen Antrag auf die Übernahme der Kosten für die unterschiedlichen Pflegehilfsmittel stellen.

Wenn der Antrag durch ist und die Pflegekasse diesen angenommen und bewilligt hat, können Sie sich darauf verlassen, dass die anfallenden Kosten für die Pflegeprodukte von der Pflegekasse übernommen werden.

In diesem Zusammenhang verfügt die Pflegekasse in der Regel über Vertragspartner, über welche Sie die Pflegehilfsmittel nach Bedarf beziehen können. Natürlich steht es Ihnen in diesem Zusammenhang vollkommen frei, sich an andere Anbieter zu wenden und die Produkte von anderen Unternehmen zu beziehen, allerdings müssen Sie für mögliche Mehrkosten, welche dadurch entstehen könnten, selbst aufkommen.

Fragen Sie, bevor Sie sich für den Kauf der Utensilien bei einem Anbieter entscheiden, am besten bei Ihrer zuständigen Pflegekasse nach, um in Erfahrung zu bringen, welche Partner diese hat und aus welchen Anbietern Sie bezüglich des Kaufes der Pflegehilfsmittel wählen können.

Die Übernahme der Kosten durch die Pflegekosten beläuft sich in der Regel auf circa 40 Euro pro Monat für den Verbrauch bestimmter Pflegehilfsmittel. Die Übernahme der Kosten kann dabei entweder als Vorschuss oder auch als Erstattung erfolgen.

Wichtig für die Übernahme der Kosten ist allerdings die Tatsache, dass die Utensilien, welche Sie sich für die Pflege kaufen wollen, tatsächlich in dem Pflegehilfsmittelverzeichnis aufgelistet sind.

Eine Frage, welche Sie sich vielleicht stellen, ist die Frage danach, ob die Pflegekasse die anfallenden Kosten ganz trägt, oder ob Sie vielleicht etwas dazuzahlen müssen. In der Tat übernimmt die Pflegekasse die Kosten nicht vollkommen, sofern es sich um einen Patienten ab dem 19. Lebensjahr handelt.

Wenn Sie also ein Versicherter ab dem 19. Lebensjahr oder älter sind, müssen Sie für die Anschaffung der technischen Pflegehilfsmittel einige Zuzahlungen leisten:

  • 10 Prozent der Kosten, welche für das Pflegehilfsmittel anfallen.
  • Maximal 25 Euro je Hilfsmittel.

Handelt es sich also um ein teures Hilfsmittel, müssen Sie keine Angst haben, viel Geld dafür ausgeben zu müssen, da das Maximum von 25 Euro pro Hilfsmittel nicht überschritten wird, selbst wenn dieses mehrere tausend Euro kosten sollte.

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch Technische Pflegehilfsmittel
Die Pflegehilfsmittel zum Verbrauch werden von der Pflegekasse mit einem Betrag von 40 Euro pro Monat gefördert. Alles, was Sie über diesen Betrag hinaus ausgeben, müssen Sie selbst zahlen. Es kann dazu kommen, dass Sie eine Zuzahlung in der Höhe von 10% leisten müssen, wobei Sie pro Hilfsmittel nicht mehr als maximal 25 bezahlen dürfen.

Pflegehilfsmittel bei der Kasse beantragen

Damit die Pflegekasse die Kosten für die Anschaffung der technischen Pflegehilfsmittel oder auch für die Pflegehilfsmittel zum Verbrauch übernimmt oder zumindest fördert, ist es wichtig, dass Sie einen entsprechenden Antrag bei der Pflegekasse stellen.

Denn ohne einen Antrag wird die Pflegekasse die Kosten nicht tragen. Bezüglich des Antrags kommen Sie in den Genuss keine bestimmte Form beachten zu müssen, sondern können den Antrag vollkommen formlos stellen.

Doch auch, wenn der Antrag formlos gestellt werden kann, müssen Sie sicherstellen, dass einige bestimmte Punkte in ihm enthalten sind:

  • Der Name des Patienten
  • Das Geburtsdatum
  • Die Art des Pflegemittels, welches benötigt wird

Am besten stehen Ihre Chancen auf die Bewilligung des Antrags, wenn Sie über eine ärztliche Empfehlung verfügen oder ein Gutachten des MKD (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) vorlegen können. Dieser Nachweis reicht in der Regel aus, um sich den Antrag auf die Übernahme der Kosten für die Pflegehilfsmittel bewilligen zu lassen.

Wichtig: Das Gutachten ist kein Muss, sondern kann lediglich den Prozess der Bewilligung des Antrags beschleunigen und begünstigen.

Nicht immer müssen Sie sich selbst um den Antrag kümmern, sondern können sich auch an einen der Anbieter für die Pflegehilfsmittel wenden, welcher sich im Anschluss darum kümmert, den Antrag für Sie zu stellen. Sie müssen somit nichts weiter machen, als sich für einen Anbieter zu entscheiden und den Antrag dann von ihm stellen zu lassen.

Achten Sie bei der Übernahme der Kosten und bei der Stellung des Antrags auch immer darauf, dass jede Pflegekasse andere Bestimmungen in dem Bezug auf die Laufzeit hat. So bewilligen einige Pflegekassen den Antrag mit einer zeitlichen Begrenzung, während andere Anbieter voll und ganz auf diese Begrenzung verzichten.

Es ist wichtig, dass Sie sich mit der Laufzeit beschäftigen, um sicherstellen zu können, rechtzeitig einen zweiten Antrag zu stellen und nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben. Einige Anbieter, bei welchen Sie die Pflegehilfsmittel bestellen, erinnern Sie auf Wunsch auch daran, einen neuen Antrag rechtzeitig zu stellen.

Pflegehilfsmittel in der Apotheke kaufen

Wenn Sie sich die Pflegehilfsmittel kaufen wollen, können Sie auf unterschiedliche Art und Weise an die Utensilien gelangen und sich somit an verschiedene Anbieter und Stellen wenden. Unter anderem steht Ihnen die Möglichkeit zur Verfügung, sich in eine Apotheke zu begeben und die Produkte dort zu kaufen.

In der Apotheke können Sie von einem Beratungsgespräch durch einen Fachmann profitieren und sich bezüglich der zur Verfügung stehenden Pflegehilfsmittel umfangreich beraten lassen. Sie können zudem die Utensilien direkt mitnehmen und haben Sie dann direkt zu Hause.

Pflegehilfsmittel online bestellen

Sie müssen die Pflegehilfsmittel nicht zwangsläufig in der Apotheke kaufen, sondern Sie können sich an Anbieter im Internet wenden, welche Ihnen die von Ihnen ausgewählten Produkte ganz einfach und schnell nach Hause liefern.

Sie sparen sich somit nicht nur Zeit, sondern auch Aufwand und müssen sich nicht persönlich in die Apotheke begeben, um sich dort für die Pflegemittel zu entscheiden.

Zumal Sie auch den Umstand bedenken müssen, dass Sie den Antrag für die Übernahme der Kosten der Pflegehilfsmittel jeden Monat neu bei der Pflegekasse einreichen und abrechnen müssen. Das ist mit einem nicht geringen Aufwand verbunden und wird von vielen Menschen als recht nervig und zeitaufwändig empfunden.

Die bessere und vor allem zeitsparende Methode ist in diesem Zusammenhang der Kauf der Utensilien über das Internet. Denn, wie schon gesagt, verfügt die Pflegekasse über mehrere Partner, an welche Sie sich wenden können, um die Pflegehilfsmittel über das Internet zu beziehen.

Wenn Sie sich für einen der Anbieter entschieden haben, welche Ihnen diesbezüglich zur Auswahl stehen, können Sie sich nicht nur auf eine schnelle und zuverlässige Lieferung der Produkte verlassen, sondern dürfen sich auch darauf freuen, dass es der jeweilige Anbieter übernimmt, die Produkte mit der Pflegekasse zu verrechnen und auch den Antrag vor der ersten Lieferung bei der Pflegekasse einzureichen.

Sie müssen somit eigentlich nichts weiteres machen, als sich für einen Anbieter zu entscheiden, sich die gewünschten Produkte auszusuchen und den Rest von dem jeweiligen Anbieter machen zu lassen.

Der Anbieter schickt Ihnen für diese Zwecke ein Formular, welches Sie lediglich unterschreiben müssen, was heute, dank der fortgeschrittenen Technologie auch ganz einfach mit einer Online-Signatur möglich ist. Somit haben Sie nahezu keinen Aufwand und sollten sich, für die Möglichkeit entscheiden, die Pflegehilfsmittel online zu kaufen.

Oft bieten die Anbieter bereits fertige Pflegehilfsmittelboxen an, welche sich so aus Utensilien zusammensetzen, dass sichergestellt ist, dass die 40 Euro, welche die Pflegekasse übernimmt, nicht überschritten werden.

Somit bringt der Kauf der Pflegehilfsmittel online sehr viele spannende und vor allem erleichternde Vorteile mit sich, welche Sie auf keinen Fall unterschätzen sollten. Es handelt sich hierbei um die Folgenden:

  • Die Beantragung erfolgt online und der Anbieter übernimmt es für Sie den Antrag bei der Pflegekasse zu stellen.
  • Sie müssen sich nicht mit der Verrechnung der Förderung beschäftigen, da der Anbieter es übernimmt, die Utensilien, welche Sie gekauft haben, mit der Pflegekasse zu verrechnen.
  • Sie bekommen die Box mit den ausgewählten Produkten jeden Monat zuverlässig und pünktlich zu sich nach Hause geschickt.
  • Sie können die Zusammensetzung der Box zu jeder Zeit ändern, sofern sich der Bedarf ändern sollte und Sie mehr von einem bestimmten Produkt brauchen oder einige andere Utensilien in Anspruch nehmen wollen.

Häufig gestellte Fragen

Wo bekomme ich Pflegehilfsmittel?

Wenn Sie sich Pflegehilfsmittel kaufen wollen bzw. müssen, um sich pflegen zu lassen oder eine pflegebedürftige Person zu pflegen, können Sie sich für den Kauf entweder an eine Apotheke vor Ort oder auch an einen der vielen Partner der Pflegekasse im Internet wenden. Der Kauf im Internet ist dem Kauf in einer Apotheke vor Ort dabei, aufgrund der vielen Vorteile, vorzuziehen. Um welche Vorteile es sich handelt, haben wir in dem entsprechenden Abschnitt unseres Ratgebers genauer dargestellt.

Welche Pflegehilfsmittel übernimmt die Krankenkasse?

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für die Pflegehilfsmittel für den Verbrauch in einer Höhe von 40 Euro pro Monat, während die technischen Pflegehilfsmittel, bis auf eine Kostenbeteiligung der Betroffenen von 10%, jedoch nur maximal 25 Euro pro Utensil, ganz von der Pflegekasse getragen werden.

Wie werden Pflegehilfsmittel abgerechnet?

Wenn Sie sich für den Kauf der Pflegehilfsmittel in der Apotheke vor Ort entscheiden, müssen Sie jeden Monat die Kassenzettel bei der Pflegekasse einreichen und nachweisen, für welche Utensilien und Pflegehilfsmittel Sie das Geld ausgegeben haben. Es ist dabei wichtig, dass die gekauften Utensilien auf der Liste der Pflegehilfsmittel aufgelistet sind.

Wenn Sie sich hingegen für den Kauf über einen Anbieter online entscheiden, können Sie sich darauf freuen, dass dieser die Abrechnung und Verrechnung der gekauften Produkte mit der Pflegekasse übernimmt und Sie sich somit nicht mit dieser Angelegenheit auseinandersetzen und beschäftigen müssen.

Was versteht man unter Pflegehilfsmittel?

Pflegehilfsmittel sind, kurz und knapp gesagt, Utensilien, welche Sie nutzen, um pflegebedürftige Menschen zu pflegen. Darunter fallen sowohl die Utensilien, welche direkt für die Pflege zum Einsatz kommen als auch die Produkte, in welchen die Bedürftigen liegen oder sitzen, während sie gepflegt werden.

Was sind Pflegehilfsmittel zum Verbrauch?

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch sind Mittel, welche nur einmal verwendet werden und im Anschluss daran entsorgt werden müssen. Unter anderem sind unter dieser Kategorie der Pflegehilfsmittel Einweghandschuhe oder auch Schürzen und Betteinlagen zu verstehen.

Wer bekommt Pflegehilfsmittel?

Pflegehilfsmittel sind Utensilien, welche immer dann zum Einsatz kommen, wenn pflegebedürftige Menschen gepflegt werden müssen. Um die Pflegehilfsmittel von der Pflegekasse bezahlt zu bekommen, müssen Sie einigen wenigen Anforderungen gerecht werden. Dazu gehört unter anderem, dass Sie einen anerkannten Pflegegrad haben, zu Hause oder in einer WG leben und von Freunden, Bekannten oder Verwandten gepflegt werden.